Da es sich bei der Herzkatheteruntersuchung um eine „invasive“ Methode handelt, bei der Katheter zum Herzen vorgeschoben werden müssen, hat man lange Zeit nach Alternativen gesucht, die ähnliche Genauigkeit der Ergebnisse aufweisen, die jedoch ohne Einführen von Kathetern erfolgen. Mit den modernsten Geräten der allerneuesten Generation (Ultrafast-CT) sind jetzt unter bestimmten Voraussetzungen annähernd so gute Ergebnisse erzielbar wie mit dem Herzkatheter. In einer interessanten Variante der ultrafast CT-Untersuchung, der Koronarkalk-Bestimmung (Kalk-Score nach Agatston) wird der Verkalkungsgrad der Herzkranz-Gefäße genau vermessen. Hierdurch werden auch leichte Verkalkungen, die möglicherweise erst später Bedeutung erlangen, nachgewiesen. Es ist hierdurch möglich, eine Voraussage darüber zu machen, wie hoch die Gefahr eines Infarktes im statistischen Schnitt für den untersuchten Patienten ist oder anders gesagt, wie hoch der individuelle Gefährdungsgrad für einen Infarkt ist. Dies kann von wichtiger Bedeutung für das weitere Vorgehen zur Verhütung eines Herzinfarktes sein. Da die Untersuchungstechnik hohe Anforderung an medizinisches wie technisches Wissen stellt, erfolgen die Untersuchungen in enger Kooperation mit dem „Zentrum für nicht invasive Herz- und Gefäßdiagnostik“, Professor Beyer, am Krankenhaus Porz am Rhein, Urbacher Weg 19, 51149 Köln.
Mit einem Magnet-Resonanz-Tomographen besteht heute die Möglichkeit, ohne Anwendung von Röntgenstrahlen zuverlässige und reproduzierbare Bilder des Herzens zu gewinnen. Die Methode wird überwiegend zur Klärung der anatomischen Strukturen (z. B. bei angeborenen Herzfehlern) und der Funktion von Muskulatur und Herzklappen genutzt. Mit Hilfe von Kontrastmittel-Spätaufnahmen konnten in den letzten Jahren insbesondere große Fortschritte in der Infarktdiagnostik gemacht werden. Die Untersuchungstechnik bietet eine eindeutige Abgrenzung von Infarktbezirken in Längen- und Tiefenausdehnung (Vitalitätsnachweis). Da die Untersuchungstechnik hohe Anforderung an medizinisches wie technisches Wissen stellt, erfolgen die Untersuchungen in enger Kooperation mit dem „Zentrum für nicht invasive Herz- und Gefäßdiagnostik“, Professor Beyer, am Krankenhaus Porz am Rhein, Urbacher Weg 19, 51149 Köln.
Die Myocard-SPECT-Szintigraphie ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem die Zellfunktionen des Herzmuskels untersucht werden können, und kann im Rahmen der Abklärung, ob eine koronare Herzerkrankung vorliegt, oder für Therapieentscheidungen bei bekannter koronarer Herzerkrankung notwendig sein. Myokardszintigraphie-Untersuchungen werden bei kooperierenden Nuklearmedizinern durchgeführt.
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